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Spannungsausgleich
Verhindert Spannungsspitzen beim Einschalten
LiFeYPo-100Ah
komplett verkabelt
Akkusteuerung-komplett
realisiert mit Bi-stabilem Relais
Akku 160 Ah
mit 2 Temperaturfühlern
Batteriemanagement
aktiv, d.h. verlustfrei und mit Temperaturüberwachung und -steuerung
Akkuzelle
LiFePO4, 3.2V, 200Ah
Batteriecomputer
Touchscreen - alle relevanten Werte

Der Nassakku ist die wohl noch immer am weitesten verbreitete Ausführung von Bleiakkus, da er am kostengünstigsten ist. Er ist auch, aufgrund seines geringen Innenwiederstandes, hinsichtlich kurzzeitiger höherer Stromentnahmen sehr unempfindlich und daher als Starterakku sehr gut geeignet.

Neuere Ausführungen sind keine einfachen Blei-Akkus mehr, sondern als Silber-Calcium Akkus ausgeführt. Hierzu an anderer Stelle mehr.

Ein Nassakku erfordert jedoch auch ein gewisses Maß an Pflege, da während des Ladevorgangs die Säure allmählich verdunstet. Somit muss der Säurestand hin und wieder mit destiliiertem Wasser so weit ergänzt werden, so dass die Bleiplatten immer komplett umspült werden.

Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass wirklich nur destilliertes Wasser verwendet wird; denn ein Nassakku ist sehr empfindlich gegen Verunreinigungen. Das Einbringen von Mineralieren zerstört meist den Akku, weil so ein Zell-Kurzschluss forciert wird. Mindestens jedoch wird die Lebensdauer drastisch verkürzt.

Durch das Verdunsten der Säure entsteht "Knallgas", das hochexplosiv ist. Aus diesem Grunde dürfen Nassakkumulatoren in geschlossen Räumen nur verwendet werden, wenn sie gesondert (nach außen) belüftet sind.

In der Nähe von Nassakkus ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Zündquelle vorhanden ist. Auch Rauchen ist in der Nähe von Nassakkus dringend zu unterlassen!

Der Ladezustand eines Nassakkus lässt sich relativ einfach durch Ermitteln der Säuredichte feststellen, diese beträgt bei einem voll geladenen Akku zwischen 1,26kg/l und 1,28 kg/l, bei einem halb geladenen Akku nur noch 1,2 kg/l.Die Säuredichte ermittelt man mit Hilfe eines Säurehebers, mit dem Säure aus der Zelle angesaugt wird, bis der Schwimmkörper abhebt. Auf einer Skala kann dann die Säuredichte abgelesen werden.

Ein Säureheber kann selbstverständlich nur bei Akkus verwendet werden, bei denen die Zellen mittels eines ausschraubbaren Verschlussdeckels zugänglich sind. Bei wartungsfreien Nassakkus ist ein Säureheber unbrauchbar, weil man an die Säure nicht herankommt. Natürlich muss bei wartungsfreien Nassakkus auch nicht hin und wieder destilliertes Wasser aufgefüllt werden.

Wenn die Säuredichte unterhalb 1,2 kg/l liegt, wird es kritisch, zum Einen nähert sich der Akku dann seiner Tiefentladungsgrenze, zum Anderen ist er dann auch nicht mehr wirklich frostsicher.

Wartungfreie Akkus können also nur durch Messen der Spannung, entweder im Ruhezustand oder unter Last, geprüft werden.

Im Ruhezustand wird die Akkuspannung ca. 30 Minuten nach Beenden des Ladevorganges, ohne angeschlossene Verbraucher, gemessen. Die Spannung bei einem intakten 12V-Akku sollte dann in etwa 13 V betragen.

Diese Angaben sagen allerdings nichts über die wirkliche Akkukapazität aus, bei einem alten Akku nimmt die Spannung entsprechend schneller ab.

Zuverlässige Aussagen über die noch vorhandene Akkukapazität lassen sich nur machen, wenn der Spannungsverlauf unter einer definierten Last gemessen wird.

Beim Laden ist ein Nassakku eigentlich recht unempfindlich, sofern die maximal zulässige Zellspannung von 2,4 V nicht überschritten wird. Ein 12V-Nassakku kann also mit einer Spannung von maximal 14,4 V geladen werden. Empfehlenswert ist es allerdings nicht, einen 12V-Akku ständig mit 14,4V zu beaufschlagen. 13,8 V sind der Lebensdauer deutlich zuträglicher. 

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